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Eröffnung Mannschafts COC Springen (10.02.2001) COC Springen (11.02.2001) Impressionen ... denn die "Große Hochfirstschanze" in Titisee-Neustadt wird derzeit mit einem Kostenvolumen von rd. 6,8 Mio DM zu einer Anlage umgebaut, die dann Sprünge bis an die 150 m möglich machen soll, wobei sich die Verantwortlichen eine Zusage für eine Weltcup-Veranstaltung in der Saison 2001/2002 erhoffen, worüber der Internationale Skiverband jedoch erst auf seiner nächsten Kalenderkonferenz im Oktober entscheiden wird. "Der FIS liegen Anträge für Weltcup-Wettbewerbe in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen im Rahmen der Vierschanzentournee vor. Das FIS-Sprungkomitee hat dem Deutschen Skiverband außerdem ein weiteres Springen zugesichert. Der DSV-Antrag steht nur bezüglich des Termins, nicht bezüglich eines Ortes. Dieses dritte Springen sehe ich in meinem provisorischen Kalender im Januar. 2001/2002 ist eine Olympia-Saison. Da ist alles doppelt schwierig. Können wir einfach Wettbewerbe in Sapporo, Hakuba, Lahti, Oslo oder Planica wegen eines weiteren Termins in Deutschland streichen? Nein, das können wir nicht. Das steht man sportpolitisch nicht durch. Die Wettbewerbe in Willingen sind nicht mehr wegzudenken. Die FIS darf aber nicht nur nach der Mode gehen. Es wäre ein Fehler, in Deutschland acht Veranstaltungen auszurichten, nur weil momentan die Medien so stark auf Skispringen abfahren, das Marketing gut ist und die deutschen Springer zur absoluten Weltklasse gehören. Wir müssen jetzt die Schritte in die Zukunft machen.", so FIS Renndirektor Walter Hofer in einem Zeitungsinterview. Terminiert sind jedoch ein Team-Wettkampf und ein Einzelspringen im IC-Cup im Rahmen der Schwarzwälder Springertournee am Wochenende 10./11. Februar 2001, in dessen Rahmen die neue große Hochfirstschanze eingeweiht werden soll. Bis zum Oktober soll der Schanzenbereich, bis Dezember 2000 dann der neue Kampfrichterturm mit den Außenarbeiten soweit fertiggestellt sein, daß auch die Innenarbeiten abgeschlossen werden können. ![]() 1933 Der Ski-Club Neustadt beschließt den Bau der Hochfirstschanze. Durch das Entgegenkommen der Stadt und das Bemühen namhafter Bürger wird die Schanze errichtet. Die ganze Einwohnerschaft Neustadts stand hinter diesem Projekt. Am 31. Dezember wurde die Naturschanze unter der Schirmherrschaft des Markgrafen Bernhard von Baden mit einem internationalen Springerteam eröffnet. 1949 wurde unter der Leitung des Oberstdorfer Schanzenbauers Heini Klopfer die Schanze umgebaut. 1963 Am 24. Februar erfolgte das Kongsberg-Pokal-Springen. 15000 Zuschauer feierten den Olympiasieger Georg Thoma mit seinem neuen Rekord von 94,0 m. Heini Klopfer arbeitete Pläne für eine Sanierung der Schanze aus, starb aber dann leider viel zu früh. 1970/71 wurde unter der Leitung von Stadtbaumeister und Ski-Club-Vorsitzenden Gustav Adolf Haas die Anlage nach den vervollständigten Grundlagen von Klopfer saniert. 1977 Am 13. Dezember erfolgte ein Ausscheidungsspringen für die Vierschanzentournee. Peter Leitner übersprang als erster die Einhundert-Meter-Marke mit 101,5 m. 1987 Nach 15 Jahren wurde der Umbau zur Großschanze unter der Leitung von Dipl.-Ing. (FH) Gerhard Beigel vollzogen. Mit einem Normpunkt NP=90 und einem kritischen Punkt von 113 m gehört die Hochfirstschanze zu den größten Schanzen Deutschlands. Als einzige unter diesen Anlagen wurde bei ihr auf Kunstbauten verzichtet. Sie ist eine echte Naturschanze! 1994 Bei der 24. Schwarzwälder Springertournee sprangen die drei Erstplazierten Kurt Boerseth NOR, Christof Duffner GER und Sepp Zehnder CH jeweils 116,0 m Eröffnung Mannschafts COC Springen (10.02.2001) COC Springen (11.02.2001) Impressionen |