Steckbrief - Christof Duffner


Christof Duffner


Der sympathische Schwarzwälder wurde am 16.12.1971 in Schönwald geboren. Schon als Kind war er sehr sportbegeistert. Doch sein größtes Interesse gehörte damals dem Fußball und dem Skilanglauf. Erst mit 11 Jahren entdeckte er seine Leidenschaft zum Skispringen und wurde dabei besonders von seinen Onkel Rudi und Sepp unterstützt.
Nach einem erfolgreichen Schulabschluß und einer Ausbildung als Werkzeugmacher erlebte Christof auch seine ersten bemerkenswerten Erfolge in den Jahren 1990 und 91. Neunmal sprang "Duffi" in dieser Saison unter die Top 15, was nicht zuletzt auch seinem guten V-Stil zu verdanken war.
Doch die sich häufig ändernden Regeln und neues Sprungmaterial, sowie die Nerven erschwerten es Duffi seine Leistung konstant zu halten. Aber dennoch: "Aufgeben" blieb für den zähen Springer immer ein Fremdwort.
In den darauf folgenden Jahren konnte Christof seine Leistungen weiter steigern und errang Siege im Einzelspringen in Oberstdorf 1992/93 und 1994 mit der Mannschaft bei Olympia. Hohe Belastbarkeit und großer Ehrgeiz sind unverkennbare Eigenschaften von Christof Duffner. Dies zeigte sich besonders in der Saison 1997/98. Christof, der eine großer Motocross-Fan ist, erlitt einen Unfall mit dem Motorrad. Doch bei der ärztlichen Untersuchung darauf wurde nur sein Knöchel, jedoch nicht das gesamte Bein geröngt. Der Knöchel erwies sich als gesund und belastbar. Duffi nahm an den nächsten Wettkämpfen teil und sprang unter großen Schmerzen. Darauf hin fand eine weitere Untersuchung statt und die Diagnose ergab einen Beinbruch. Christof hatte drei Wettkämpfe mit gebrochenem Bein absolviert!
Mit den Größen der Schanzen wuchs auch die Weite seiner Sprünge. So erreichte Christof 1998/99 einen 3. und einen 6. Platz beim Skifliegen in Planica sowie die Goldmedaille im Teamspringen in der WM in Ramsau.
1999 mußte er allerdings aufgrund absteigender Leistungen das Team verlassen. Doch bereits ein Jahr später konnte er mit Hilfe seines neuen Trainers Karl Hassler ins Team zurückkehren.
Und bis heute zeichnet sich Christof, der sich besonders auf den großen Schanzen zu Hause fühlt, durch immer wiederkehrende Highlights in seiner Karriere aus.
   

           




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