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Manuel Fettner gewinnt Einzelspringen am Sonntag

Titisee-Neustadt (am) Wie bereits beim gestrigen Mannschaftsspringen in Neustadt im Rahmen der 31. Schwarzwälder Springertournee, dominierten die Sportler der österreichischen Mannschaft auch am Sonntag das Einzelspringen. Bereits nach dem ersten Durchgang führte der 15-jährige Österreicher, Manuel Fettner, die Konkurrenz an. Mit zwei überragenden Sprüngen über 137 m im 1. und 140 m im 2. Durchgang, ließ er keinen Zweifel, den Tagessieg an der neu umgebauten Hochfirstschanze mit nach Hause zu nehmen.
Georg Späth vom SC Oberstdorf musste seinen zweiten Platz nach dem letzten Durchgang dem Österreicher Reinhard Schwarzenberger überlassen und sicherte sich Platz 3. Insgesamt landeten 7 Skispringer des österreichischen Teams auf den vorderen 11 Plätzen. Von den deutschen Adlern fanden sich die Weltcupteilnehmer Christof Duffner auf Rang 10 und Hansjörg Jäckle auf Rang 13.
Die guten Leistungen und die optimalen Bedingungen im Schmiedbachtal verleiteten manche Springer zu waghalsigen Sprüngen. DSV-Trainer Andreas Baur sah darin die Ursache für die Stürze von 3 DSV-Adlern im ersten Durchgang. Frank Reichel vom SV Oberwiesental wurde mit Verdacht auf eine Miniskusverletzung ins Krankenhaus gebracht. Der am Samstag beim Mannschaftswettbewerb von Manuel Fettner aufgestellte Schanzenrekord von 141,5 m, wurde am Sonntag nicht angegriffen.
In der Tourneewertung übernahm der Allgäuer Georg Späth die Führung vor den Finnen Tami Kiuru und Pasi Ahonen. Bei dieser Wertung sind jedoch die österreichischen Skispringer nicht berücksichtigt, da sie am Freitag beim Springen in Schönwald fehlten, um an der Trauerfeier für den in der vergangenen Woche verunglückten Trainer der österreichischen Mannschaft, Alois Lipburger, teilzunehmen. Die Wertung im Continental Cup führt nach den Sprüngen vom Wochenende der Finne Akseli Lajunen an. Unter strahlendem Himmel verfolgten rund 12500 Zuschauer die Sprünge der 78 gemeldeten Springer aus 12 Nationen. Ausgelastete Pendelbusse und volle Züge ließen vor Beginn der Veranstaltung das überwältigende Interesse in der Region erkennen. Der Ansturm auf das Skistadion wurde dank einer optimalen Organisation, aber auch der Disziplin der Skisprungfans, ohne Störungen bewältigt.



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