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Skisprung-Weltmeister zählt beim Skifliegen zu den Topfavoriten Oberstdorf (jm). Der alte und neue Skisprungweltmeister Martin Schmitt aus Tannheim im Schwarzwald führt zusammen mit Skiflugweltmeister Sven Hannawald (Hinterzarten) das achtköpfige Aufgebot des Deutschen Ski-Verbandes (DSV) beim Weltcup-Skifliegen vom 1. bis 4. März in Oberstdorf an. Mit den beiden Oberstdorfern Frank Löffler und Georg Späth sind auch zwei Lokalmatadore im Team von Bundestrainer Reinhard Heß. Den deutschen Kader vervollständigen Michael Uhrmann (Breitenberg), Alexander Herr (Schonach), Christof Duffner (Schönwald) und Roland Audenrieth (Mittenwald). Auch die internationalen Topfavoriten wie Adam Malysz aus Polen oder die starken Finnen um Maskenmann Janne Ahonen werden an der Heini-Klopfer-Skiflugschanze in die Tiefe schweben, insgesamt sind 62 Teilnehmer gemeldet. Während die Konkurrenz in Oberstdorf am Donnerstag, 1. März, mit dem offiziellen Training beginnt, wird die Skiflugschanze bereits an diesem Montag von etwa 20 Vorfliegern eingeflogen. "Die Präparierung der Anlage verläuft programmgemäß. Wir haben ausreichend Schneereserven zur Verfügung und können am Wochenende aller Voraussicht nach zusätzlich Kunstschnee erzeugen. Die Veranstaltung ist also nicht in Gefahr, erklärt Ralf Schmid, stellvertretender Rennleiter. Das Weitenspektaktel im Stillachtal wird aller Voraussicht nach zur Jagd nach dem inoffiziellen Weltrekord, den derzeit noch Andi Goldberger aus Österreich (225 Meter, aufgestellt im März 2000 in Planica, Slowenien) hält. "Bei idealen Bedingungen sind Flüge bis in diesen Bereich durchaus möglich, erklärt Generalsekretär Kurt Kreiselmeyer vom Oberstdorfer Organisationskomitee. Den Schanzenrekord auf der Heini-Klopfer-Schanze hält der frühere deutsche Spitzenspringer und jetzige Fernseh-Co-Kommentator Dieter Thoma, der bei den Skiflug-Weltmeisterschaften 1998 am Finaltag 209 Meter weit flog. Für das viertägige Weltcup-Event in Oberstdorf erwarten die Veranstalter insgesamt bis zu 100000 Zuschauer, die Tribünenplätze sind für die beiden Haupttage, die Weltcup-Wertungsfliegen am Samstag (3.) und Sonntag (4. März), bereits ausverkauft. Stehplätze stehen jedoch noch in ausreichender Zahl zur Verfügung. Polizei und Organisationskomitee appellieren an die Besucher, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, da in und um Oberstdorf kaum Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Ein eigens eingerichteter Bus-Shuttle-Service bringt die Besucher vom Ort aus ins Heini-Klopfer-Skistadion. Wie das Programm für das Weltcup-Wochenende aussieht und wo Ihr noch Karten für das Skifliegen in Oberstdorf bekommen könnt erfahrt Ihr hier. |